„Mehr Männer in die Kinderbetreuung“

13. 02. 2017

Gerade einmal zwei Prozent aller Kindergärtnerinnen und Kindergärtner in Salzburg sind Männer. Das gilt es zu ändern.

In Zahlen ausgedrückt sind es 64 Männer und 2.996 Frauen, die diesen Beruf ausüben. Grund genug für die Salzburger Landesregierung und die ressortzuständige Landesrätin Martina Berthold aktiv zu werden, um „Mehr Männer in die Kinderbetreuung“ zu bekommen. Mit gezielten Kommunikationsmaßnahmen soll unter Jugendlichen das Interesse für den Beruf des Elementarpädagogen geweckt und das bisherige Rollenbild als rein „weiblicher Beruf“ hinterfragt werden.

Multimediale Webspecials

Im Zentrum der bislang gemeinsam mit ikp Salzburg umgesetzten Maßnahmen steht ein Film über das Berufs- und Rollenbild des Elementarpädagogen, der auf Berufsmessen, in Schulen und bei Beratungstagen gezeigt wird. Zusätzlich zu dieser Langversion wurde eine Kurzversion für den Einsatz in sozialen Medien geschnitten und ein multimediales Webspecial gestaltet, das seit kurzem online ist: www.salzburg.gv.at/kinderbildung.

Digitaler Journalismus

Multimediale Webspecials werden gerne eingesetzt, wenn es darum geht, Themen verständlich und unterhaltsam aufzubereiten. Sie wurden für den digitalen Journalismus entwickelt, um Texte, Fotos, Video- und Audiodateien mit interaktiven Elementen wie Infografiken, 360-Grad-Bildern und variablen Storylines zu interessanten Erzählungen zu verbinden. In „Mehr Männer in die Kinderbetreuung“ wurden kurze Interviews mit Pädagogen und Pädagoginnen, BAFEP-Schülerinnen und –Schülern, einem Wissenschafter und der ressortzuständigen Landesrätin geführt und mit Szenen aus dem Kindergartenalltag und Infografiken ergänzt. Philipp Penetzdorfer, im Büro von Landesrätin Martina Berthold für Kommunikation und Medien zuständig: „Die ersten Einsätze des Webspecials haben gezeigt, dass diese Form sehr großen Anklang findet und mit dieser Erzählform die Aufmerksamkeit lange auf dem Thema gehalten werden kann. Wir sind sehr zufrieden.“

Andreas Windischbauer

Andreas Windischbauer


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