Öffentlichkeitsarbeit 4.0

04. 10. 2017

Tausende Marken buhlen täglich in den unterschiedlichsten Kanälen, um unsere Aufmerksamkeit. Umso wichtiger ist es Kommunikationsmaßnahmen aufeinander abzustimmen und neue Formen mitaufzunehmen, um möglichst effizient zu kommunizieren.

Nicht nur die Bewegtbild-Kommunikation oder die professionelle Infrastrukturkommunikation befinden sich im Wandel, generell dreht sich das Informationskarussell immer schneller. Die zuständigen Mitarbeiter/innen für Öffentlichkeitsarbeit und PR müssen dementsprechend rasch agieren: Sei es auf Kommentare zu Instagram-Postings oder auf Presseanfragen zu antworten oder die Inhalte auf mehrere Kommunikationskanälen zu verbreiten, den Marketing- und Kommunikationsabteilungen bleiben nur wenige Minuten und Stunden, um die Botschaften des Unternehmens erfolgreich zu vermitteln. Ebenfalls haben sich die Kommunikationsmaßnahmen verändert: Weg von der großflächigen „Hochglanz-Kampagne“, hin zu kleinteiligeren, authentischeren Kampagnen, in der sich sowohl offline und online als auch die einzelnen Kanäle ergänzen. Das Um und Auf hierbei: die richtige Planung sowie die passende Strategie.

Alle Kommunikationsmaßnahmen mit dem gleichen Ziel

Im Idealfall greifen der Versand einer Presseaussendung, die gebuchte Werbeanzeige und das passende Facebook-Posting zeitlich und vor allem inhaltlich ineinander. Zudem läuft in diesem Zeitraum auch der Radiospot im Regionalsender, bei den Bushaltestellen sind City Light-Plakate gebucht und auf Instagram wird ein sponsored Posting beworben. So erreicht die Kampagne die Zielgruppe in all ihren online und offline Lebenswelten. Die Botschaft ist ans jeweilige Medium und die jeweilige Zielgruppe angepasst und zahlt auf das Konto der Marke ein. Wer mutig ist und auf neue Werbeformen setzt, vermittelt dank technischen Errungenschaften neue Erlebnisse: 360°-Grad-Fotos oder -Videos erzeugen beim Betrachter das Gefühl mitten im Urlaubsgebiet, der Modenschau oder einer Aktion dabei zu sein. Sei es wenn sich Musiker bei der Elbphilharmonie in Hamburg treffen oder Snowboarder im schweizerischen Laax.

Öffentlichkeitsarbeit live on Air

Google, Facebook und Co. diktieren mit ihren Algorithmen, welche Arten von Inhalten in den Social Media-Kanälen bevorzugt ausgespielt werden und somit eine größere Relevanz bekommen. Livestreams bzw. Livevideos erleben dank dem blauen Riesen, Instagram oder Youtube ihren zweiten Frühling und sind so einfach wie nie zuvor umsetzbar. Wer hätte vor wenigen Jahren gedacht, dass ein Smartphone mit einem passenden Datenpaket ausreicht, um Livestreams in die ganze Welt zu übertragen? Heute nahezu eine Selbstverständlichkeit. Wichtig ist, in der Öffentlichkeitsarbeit diese Möglichkeit auch einzuplanen und zu nutzen: Sie organisieren eine Pressekonferenz für Ihr Unternehmen? Spielen Sie den Livestream auf Facebook oder Ihrer Website aus und bieten Sie den Link zusätzlich passenden Online-Plattformen an. Ihr Unternehmen bringt regelmäßig ein klassisches Print-Magazin heraus? Dann stellen Sie das auch Ihren Webseiten-Besuchern mit einem blätterbaren Magazin zur Verfügung. Und die einzelnen Geschichten können Sie in den Social Media-Kanälen weiter verarbeiten. So greifen die Kommunikationsmaßnahmen ineinander und Sie arbeiten effizienter.

Gute Planung ist das Um und Auf

Doch wie bleibt man am Puls der Zeit in einer sich immer schneller wandelnden Kommunikationswelt? Neben regelmäßigen Fortbildungen mit Experten und Schulungen zu den neusten Social Media-Kanälen wird auch immer mehr die Planung und der damit verbundene Überblick über die strategisch gesetzten Kommunikationsmaßnahmen – und das zu jeder Zeit – entscheidend. Das erleichtert ein entsprechendes Tool oder externe Profis, die die Öffentlichkeitsarbeit und die Mediabuchungen aufeinander abstimmen und dann auch abwickeln und überwachen. Nur so kann schnell reagiert und die Kampagne jederzeit an die Ziele sowie den Markt angepasst werden.

 

Samuel Dürr

Samuel Dürr


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