Markenbildung

Social Media als strategische Markenbildung

16. 05. 2017

Unterstützen Sie Ihre Kommunikations- und Öffentlichkeitsarbeit mit den passenden Postings.

Nichts eignet sich so gut, um neben der PR- und Öffentlichkeitsarbeit die strategische Markenbildung einer Person des öffentlichen Lebens oder einer Marke voranzutreiben, wie die passenden Social Media Auftritte. Dazu ist es entscheidend, die Marke exakt zu definieren, die Metathemen festzulegen, inhaltliche und kommunikative Schwerpunkte zu bestimmen. Das bedeutet: Wofür wollen Sie und Ihre Marke stehen? In welchen Themen wollen Sie als Leader wahrgenommen werden? Wie kommunizieren Sie – jugendlich, frech und dynamisch oder doch eher gesetzt und erfahren? Desto exakter Sie sich hier festlegen, umso leichter fällt dann die Anwendung. Ganz wichtig: nicht auf messbare Ziele vergessen. Wie viele Personen wollen Sie in welchem Zeitraum erreichen?

Immer schön der Reihe nach

Dann ist die Strategie klar und Sie können in den Sozialen Medien loslegen, doch nicht alles auf einmal: Fangen Sie mit dem zuerst mit einem Sozialen Medium an und zwar dem, das zu Ihnen bzw. Ihre Marke am besten passt und welche Zielgruppe Sie ansprechen wollen. Ob Facebook, Twitter, Instagram, Snapchat oder Youtube für Sie richtig sind – lesen Sie hier mehr. Unterschätzen Sie jedoch die Arbeit in den Sozialen Medien nicht. Ganz egal wofür Sie sich entscheiden, mindestens ein Posting (Facebook und Snapchat), 5-6 Tweets (Twitter), 2-3 stylische Bilder (Instagram) pro Tag bzw. ein Video pro Woche (Youtube) muss sein. Warum? Sie wollen doch nicht unter dem Radar zu verschwinden – die Sozialen Medien belohnen Regelmäßigkeit und Einzigartigkeit. Also bitte nicht irgendein schwindliges Posting mit einem Katzenvideo einstellen, denn genau hier setzt die strategische Markenbildung an: Was zahlt auf Ihre definierten Metathemen ein? Welche kommunikativen Schwerpunkte wollen Sie penetrieren? Um die neuen kommunikativen Aufgaben konsequent regelmäßig einzustellen und bei Anfragen schnell reagieren zu können, macht es Sinn die Social Media Arbeit auf mehrere Schultern zu verteilen. Dann benötigen Sie eine schriftlich festgelegte Linie für allgemeine Regeln wie Ansprache, Reaktionszeiten und Wiedererkennung sowie Sprache. Wenn es Ihnen zu aufwendig wird, dann ist jetzt der Augenblick gekommen einen Profi hinzuziehen, der Sie beim Ausarbeiten des Social Media Konzeptes unterstützt.

Das oberste Credo: Seien Sie authentisch!

Manchmal ist es wichtig „Nein“ zu sagen und eben NICHT beim neuesten Internettrend wie der einer „Mannequin Challenge“ oder dem „Harlem Shake“ mitzumachen, wenn das so gar nicht zu Ihrer Marke passt. Nur so unterstützen Sie Ihre Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit mit den richtigen Postings und fördern so auf Ihre Markenbildung. Wie sieht ein gutes Posting aus? Nicht zu lang (maximal 3 Zeilen beispielsweise auf Facebook), gerne ein wenig kreativ, am liebsten mit coolen Handyfotos – oder noch besser – mit Bewegtbild und das LIVE, denn all das belohnen die Algorithmen. Vergessen Sie die Klassiker der Sozialen Netzwerke nicht: Wünschen Sie auf einfallsreiche Weise Ihren Fans bzw. Followern Frohe Feiertage oder einen guten Start in die Woche. Sorgen Sie für Abwechslung, sowohl bei den Inhalten als auch den verwendeten Medien (Foto, Video, Link, Zeitungsartikel, etc.). Bei allen Postings ist jedoch das oberste Credo: Es muss authentisch sein! Nur dann glaubt und folgt Ihnen die Community – so steigern Sie Ihre Reichweite und die Anzahl Ihrer Follower. Wer so seinen Wirkungsgrad vergrößern möchte, der sollte ein wenig Geduld mitbringen: Zwei, drei Jahre müssen Sie schon investieren, um eine ansehnliche Reichweite zu erzielen, Ihr Image zu steigern oder den Fans bzw. Kunden mehr Service zu bieten und so die strategischen Markenbildung zu pushen.

Zahlen lügen nicht

Wer nicht so viel Geduld hat, kann mit einem großen Budget nachhelfen und Dank Ads oder Sponsored Posts seine Fans bzw. die Reichweite in die Höhe schrauben. Oder ziehen Sie zusätzliche glaubhafte Influencer mit großer Reichweite hinzu, die zu Ihrer Marke passen – auch hier sollten Sie eine nicht zu kleine Summe einplanen. Vergessen Sie nicht Ihre Aktionen regelmäßige mit den Statistiktools zu überprüfen: Welche Postings funktionieren besonders gut und welche nicht? Das kann natürlich auch Jahreszeiten abhängig sein: Ein Schlechtwetterbild mit viel Schneefall macht im Winter bei einem Skigebiet als Posting durchaus Sinn und funktioniert mit Sicherheit sehr gut. Das selbe Posting verschreckt im Sommer allerdings die Urlauber. Oder eine Live-Übertragung einer Pressekonferenz erzielt sicher hohe Reichweiten, insofern der Inhalt nicht zu nüchtern ist und ein solches Posting zu Ihrer Marke passt. In den Statistikfunktionen der Sozialen Netzwerke können Sie jedes einzelne Posting analysieren, so bekommen Sie mit der Zeit ein Gefühl was Ihre Fans interessiert und eine große Reichweite erzielt. Dementsprechend empfiehlt es sich dann zukünftig die Postings zu planen und das immer wieder zu überprüfen. Sobald ein Soziales Medium gut läuft und Sie mit den Zahlen zufrieden sind, können Sie sich dem nächsten widmen. Bitte aber nicht ein Posting einfach mittels „Kopieren und Einfügen“ vom einen ins andere Soziale Netzwerk transferieren. Sondern an die jeweiligen Anforderungen der Algorithmen bzw. die Vorlieben der Follower anpassen und somit passend übersetzen. Dann steht einer erfolgreichen, strategischen Markenbildung nichts mehr im Weg.

 

Fotocredit: (c) www.freerangestock.com

Samuel Dürr

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