7 Praxistipps für erfolgreiche Kommunikationsworkshops

23. 07. 2019

7 Praxistipps für erfolgreiche Kommunikationsworkshops

Ein Kunden- oder Kommunikationsworkshop ist eine besondere Gelegenheit. Intensiv und ohne dem oft hektischen Arbeitsalltag widmen sich die Teilnehmer einer speziellen Aufgabe. Die folgenden 7 Praxistipps zeigen, wie diese besondere Zeit gut und nützlich gelingt.

1 – Bist du flexi?

Am Ende fast aller „10 Goldenen Regeln“, „9 ½ Tipps“ oder „5 Punkte-Plänen“ bleibt, was auch hier gilt und darum gleich vorweg: Keine Regel ohne Ausnahme. Stures Beharren auf einem vorgegebenen „Kochrezept“ führt selten zum gewünschten Erfolg. Letztendlich haben wir es bei Workshops immer mit Menschen zu tun. Die Praxis lehrt uns hier, dass wir uns immer eine gewisse Flexibilität und Spontanität beibehalten sollten, ohne jedoch das Ziel aus den Augen zu verlieren. Es kommt ja dann doch immer anders, als man denkt.

 

2 – „Wo woar mei Leistung?“

Falsche Erwartungen sind häufig der Hauptgrund für spätere Enttäuschungen – nicht nur, aber gerade auch in Kundenbeziehungen. Das Thema, Ziel und Kostenrahmen des gemeinsamen Workshops sollten daher bereits im Vorfeld klar definiert und vereinbart werden. Gerne auch schriftlich.

3 – Get Prepped!

Bei aller Spontanität und vielleicht auch Routine geht dennoch nichts gegen eine gute, solide Workshop-Vorbereitung. Das gilt natürlich für den oder die Workshop-Leiter/in und kann auch mit Recht vom Kunden erwartet werden. Wir nehmen hier aber auch die Workshop-Teilnehmer nicht ganz aus der Pflicht, etwa durch ein gezielte Fragestellung bzw. Vorbereitungsaufgabe. Ganz allgemein zählen neben dem Thema und einer inhaltlichen Vorbereitung die Location (Technik, Räumlichkeiten etc.) und natürlich die Teilnehmer selbst zu den wichtigsten Punkten.

4 – Auf der Alm…

Für das Arbeiten in Workshops wird regelmäßig Kreativität verlangt und auch (methodisch) gezielt angesprochen. Ein entsprechender und passender Rahmen kann hier einen großen Beitrag leisten. Die üblichen Büroräumlichkeiten oder das Standard-Besprechungszimmer? Wohl eher nicht…. Besser: mal raus, ein Kreativ-Arbeitsraum, eine Berghütte oder vier andere, möglichst unbekannte Wände. Je nach Workshop-Dauer, Ziel, Gruppe und finanziellen Möglichkeiten ist vieles denkbar.

5 – Eis brechen

Der Workshop selbst definiert sich ja meistens dadurch, dass eine relativ kleine Gruppe für eine begrenzte Zeit an einer Fragestellung gemeinsam arbeitet. Oft kennen sich dabei die Teilnehmer untereinander nicht, oder zumindest nicht alle. Neben einem gegenseitigen Kennenlernen braucht es daher klare Regeln und eine Vorschau auf den geplanten Ablauf, die Ziele, gegebenenfalls „Nicht-Ziele“, Pausenzeiten etc. Dabei sollte sich ein logischer Bogen von der Einleitung und Vorstellungsrunde bis zum Feedback und abschließenden Small-Talk spannen. Um die Zusammenarbeit fruchtbarer zu gestalten, sollte daher möglichst früh das „Eis“ unter den Teilnehmern gebrochen werden.

6 – Moderieren, nicht dominieren

Klar, der Moderator oder Workshopleiter besitzt eine zentrale Rolle. Ohne seine Gegenüber kann er jedoch keine konkreten Inhalte erarbeiten. Bis zum Ende des Workshops sollten also alle Teilnehmer ausreichend zu Wort kommen. Damit nicht ein Teilnehmer den Workshop mit dem Gefühl verlässt, er hätte noch einen wertvollen Input gehabt, müssen unter Umständen sehr redselige zu Gunsten von eher schweigsameren Typen etwas eingebremst werden.

7 – Reden ist Silber, Mitschreiben ist Gold

Reden und diskutieren kann man über vieles. Am Ende eines Workshops sollten aber auch konkrete Ergebnisse bleiben. In der Regel ist der Workshop, gerade in der Form des Kommunikationsworkshops, ja eher der Weg als das Ziel. Eine Kommunikationsstrategie, konkrete Maßnahmen und deren Umsetzung werden aus dem Workshop abgeleitet bzw. daraus erarbeitet. Gut also, wer die gemeinsam vereinbarten Inhalte und das Besprochene mitdokumentiert und sauber aufzeichnet.

Wunschdenken meets Realität

Wünschen darf man sich vieles im Leben. Aber auch bei der Umsetzung des „perfekten Kommunikationsworkshops“ zeigt einem die Realität gewisse Grenzen auf. Die zuvor genannten Tipps und Anregungen müssen sich natürlich immer auch mit der Verhältnismäßigkeit der vorhanden Mittel – nämlich die zumeist knappen Güter Zeit und Geld – messen können. Die gute Nachricht dazu: Wer auch immer diese Grenzen aufzeigt, Kunde oder Chef, mit etwas Kreativität und Enthusiasmus ist vieles machbar.

Ob also zehn Goldene Regeln, oder auch nur sieben Praxistipps wie hier: Wird ein (Kunden)Workshop verantwortungsvoll und solide vorbereitet sowie professionell umgesetzt, ist er insgesamt ein brauchbares und vernünftiges Instrument: Um sich besser kennenzulernen, sich eine gute Basis für weitere gemeinsame Ziele zu schaffen, oder einfach auch um die Zusammenarbeit zwischen Kunden und Agentur zu stärken.

Bernhard Tschann

Bernhard
Tschann


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