Auffallen um jeden Preis? Probiers mal mit Persönlichkeit!

05. 12. 2019

Auffallen um jeden Preis? Probiers mal mit Persönlichkeit!

Der 10. Anruf um 9 Uhr morgens, 1000 Mails im Posteingang – all das erreichen Redaktionen Tag ein Tag aus. Die meisten Inhalte davon sind für Journalisten irrelevant oder nicht brauchbar. Was können Unternehmen und vor allem PR-Agenturen also tun, um positiv aufzufallen?

Content mal anders

Unpersönliche Massen-Mails sind grundsätzlich out, Individualität und persönliche Ansprache stehen an erster Stelle. Mailings werden gerne genutzt, um neue Produkte hübsch verpackt an Redaktionen zu versenden und so mit Redakteuren ins Gespräch zu kommen. Hier gilt: Was können wir tun, um aus der Masse herauszustechen und im Gedächtnis zu bleiben? Punkt 1 – die Infos individualisiert aufbereiten. Der Großteil der Journalisten schätzt es sehr, wenn sie individuell angeschrieben werden. Das heißt, sich vorab mit den Zielmedien auseinandersetzen, die Botschaften aufbereiten, Produkte kreativ verpacken und ein persönliches Anschreiben vorbereiten. Gleichzeitig bedeutet es auch, dass nicht jeder Journalist die gleiche Information bekommen muss. Flexibilität ist hier gefragt! Dem Mailing Bildmaterial sowie Basisunterlagen zu den Produkten bereitzustellen, kann nützlich sein und erleichtert die Recherche für den Journalisten.

Das persönliche Gespräch kann nichts ersetzen – deshalb nicht darauf vergessen, dieses auch anzubieten. Der Zeiteinsatz und organisatorische Aufwand für einen Redaktionsbesuch ist schlussendlich gewinnbringend: Kontaktaufbau, -pflege und die Möglichkeit, komplexere Themen und Produkte verständlich zu präsentieren, sind dabei die großen Vorteile. Der persönliche Kontakt sollte ausgewählten Journalisten ein kleines Highlight im Redaktionsalltag bescheren. Damit sich der Journalist später positiv an den Kontakt mit dem Produkt und den dazugehörigen Botschaften erinnert.

Mailings und Redaktionsbesuche mit Erfolg – wie funktioniert‘s?

Ein erfolgreiches Beispiel aus dem Hause ikp war das Durex Mailing zur Kampagne #OrgasmsForAll. Dabei sensibilisierte eine spezielle Box, die stöhnt, sobald man sie öffnet, für das Thema Orgasmus-Ungerechtigkeit. Die Box war ausgestattet mit einem persönlichen Anschreiben, einer Boxershort mit dem Kampagnen-Hashtag und natürlich mit den neuen Produkten. Dank der kreativen Umsetzung erreichte uns nicht nur positives Feedback aus den Redaktionen, es wurde sogar mehrfach nach zusätzlicher Lieferung der Box gefragt – und das Wichtigste: Das Thema und die neuen Produkte verankerten sich in den Köpfen unserer Zielgruppe.

Gerade bei Consumer-Produkten bietet es sich an, nach kreativen Lösungen in Form von außergewöhnlichen Verpackungen zu suchen. Für „Eye-Catcher“ sorgten wir beispielsweise mit der Kampagne für unseren Kunden Scholl. Hier galt es, die Leichtigkeit der neuen Strumpfhosen hervorzuheben – gesagt getan – wir ließen Luftballone in den Brandfarben anfertigen und verpackten die Produkte inkl. Federn, um auf dieses Leichtigkeitsmerkmal hinzuweisen.

Auch bei unserem Kunden GARDENA sorgen Mailings und Redaktionsbesuche für eine gute Atmosphäre. Zu Beginn der Zusammenarbeit mit GARDENA statteten wir den Redaktionen mit einem persönlichen Frühlingsgruß einen Besuch ab. Von diesem Kontakt profitieren sowohl Journalisten als auch Unternehmen, denn die Ansprechpartner lernen sich kennen und bleiben im Idealfall in Kontakt.

Fazit

In Zeiten wie diesen herrscht Informations-Overload. Dabei wird es zunehmend schwieriger, nur mit Pressemitteilungen aus der Masse hervorzustechen. Eine mögliche Alternative, gerade bei neuen Produkten, bieten Mailings wie auch Redaktionsbesuche. Dabei darf gern in die Kreativitäts-Schublade gegriffen werden – es gilt: Je lustiger und origineller diese gestaltet werden, desto mehr Erinnerungspotential wird geschaffen und die Botschaften und Produkte verankern sich viel leichter in den Köpfen der Key-Journalisten.

 

Weitere Blogbeiträge zu diesem Thema:

 

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Titelbild von Erik Brolin bei Unsplash

 

Nicole Komann

Nicole
Komann


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