Break the internet!

23. 10. 2019

Break the internet!

Wann wird ein Inhalt eigentlich viral? Und gibt es Möglichkeiten, einen Hype zu beeinflussen?

Auf einmal sind sie da: Bilder, Videos oder Phänomene verbreiten sich über das Internet und werden über Nacht Gesprächsthema. Internationale Fernsehsender berichten über Aktionen, bisher unbekannte Blogger sind auf einmal Stars, oder ein Werbevideo hat hunderttausende Klicks auf YouTube. Die Online-Hits entstehen plötzlich und verbreiten sich durch das Web rasend schnell.

Dabei gibt es keinen inhaltlichen Zusammenhang, wenn man von einem viralen Internethype spricht, zumindest wenn man sich die unterschiedlichen Phänomene der letzten Jahre ansieht: Von Grumpy Cat über die ALS Ice Bucket Challenge bis hin zu den YouTube-Knallern „Gangnam Style“ und „Harlem Shake“… Auf den ersten Blick lässt sich nur schwer ein Muster erkennen, wann ein Inhalt viral wird und wann er trotz aller Bemühungen ungehört und ungesehen in den Weiten des Internets verschwindet. Sie sind außergewöhnlich – das ist die große Gemeinsamkeit. Aber es gibt viele außergewöhnliche Dinge auf der Welt, die keine Aufmerksamkeit auf sich ziehen, oder zumindest nicht in dem Ausmaß oder der Geschwindigkeit, wie ein viraler Hit.

Word of mouth

Was ist also der entscheidende Faktor? Im Grunde genommen verbreitet sich ein viraler Hype über das Internet nicht anders als früher Gerüchte auf dem Schulhof: Es muss so interessant sein, dass man es weiter erzählen will – heute nur nicht mehr mündlich, sondern über das Teilen in den sozialen Medien. Mund-zu-Mund-Propaganda also in der digitalen Zeit. Klassische Medien fungieren bei den meisten Hypes schließlich als „Brandbeschleuniger“: Wenn sie über den aufkommenden Trend berichten, werden noch mehr Menschen darauf aufmerksam, die wiederum potentiell ihren Bekanntenkreis darüber informieren.

Influencer als Schlüsselfiguren

Auch Prominente und Influencer spielen beim Aufkommen der meisten Hypes eine entscheidende Rolle. Sie sorgen wie die klassischen Medien dafür, dass ein Trend einer größeren Masse bekannt wird. Will man seine Inhalte selbst viral streuen, sind diese Influencer ein guter Ansatzpunkt. Auch eine gute Pressearbeit kann helfen, wenn die ersten Zugriffszahlen vielversprechend sind. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann seine Beiträge auch mit finanziellen Mitteln pushen, etwa mit gesponserten Postings auf den gängigen Plattformen oder Advertorials in Medien.

Inhalt zählt

Aber selbst die besten Influencer und die größten Summen für Werbemittel sind kein Garant für den Erfolg von viralen Kampagnen. Es gibt keine 100%ige Sicherheit. Der Inhalt muss stimmen und den Puls der Zeit treffen.

Elisabeth Amann

Elisabeth
Amann


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