„Mein Radschlag für die Radstadt“

26. 02. 2019

„Mein Radschlag für die Radstadt“

Mit Bürgerbeteiligung macht die Stadt Salzburg gute Erfahrungen – egal ob es um die neue Müllgebührenverordnung, die Zukunft des Volksgartens oder die Radstadt geht.

Im Dezember 2018 lud die Stadt zum ersten Radhaus:Dialog – und mehr als 80 Salzburgerinnen und Salzburger folgten der Einladung zur Mitarbeit. In sechs themenspezifischen Arbeitskreisen wurden brennende Probleme diskutiert. Funktionierende Radlösungen wurden besprochen und festgehalten. So wird die die Radverkehrsstrategie 2025 lebendig. Das auf zwei Millionen Euro verdoppelte Radbudget wird unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger bestmöglich eingesetzt.

Gute Erfahrungen mit Bürgerbeteiligung

Ob bei der Umsetzung der Radverkehrsstrategie, der neuen Müllgebührenverordnung oder der Neugestaltung des Volksgartens, mit Partizipation und Bürgerbeteiligung haben sowohl die Stadt Salzburg als auch die Bürgerinnen und Bürger bereits gute Erfahrungen gesammelt. „Wir wollen die Bevölkerung aktiv in den Planungsprozess einbinden, die Meinung der Alltagsexperten ist uns wichtig, da wir so die Qualität der Ergebnisse verbessern und gleichzeitig auch die Legitimation der Stadtverwaltung erhöhen“, sagt Jochen Höfferer vom Informationszentrum der Stadt Salzburg.

Präsenz, Befragung und internetbasierte Partizipation

Bei der Planung und Umsetzung der Bürgerbeteiligung und bei der Moderation der Dialogveranstaltungen unterstützt ikp Salzburg das Informationszentrum und die Fachabteilungen. Partizipation hat dabei viele Gesichter. Vor der Einführung der neuen Müllgebührenverordnung wurde die Meinung der Bevölkerung mittels einer schriftlichen Befragung eingeholt. Alternative Lösungen wurden im Rahmen von drei Workshops in den Stadtteilen besprochen. Bei der Neugestaltung des Volksgartens wurde eine Onlinebefragung der verschiedenen Gäste und Nutzer mit einer Anrainerveranstaltung kombiniert.

Radhaus:Dialoge werden 2019 fortgesetzt

An „Radschlägen“ herrscht aktuell kein Mangel: Mehr bauliche Trennungen von Radwegen, bessere Ampelschaltungen, deutliche farbige Markierungen, die Fußgängerwege von Radwegen abgrenzen und bessere Lösungen fürs Fahrradparken. Die Liste der beim Raddialog gesammelten Vorschläge ist lang, nun werden diese geordnet, auf Umsetzbarkeit geprüft und im Dialog mit der Bevölkerung abgearbeitet. Die Radhaus:Dialoge werden 2019 fortgesetzt.

 

Bildtext: Die „radelnden“ Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung Raumplanung und Baubehörde sowie Bauwesen der Stadt Salzburg beim ersten Salzburger Radhaus:Dialog.

Fotocredit: Stadt Salzburg, Jakob Knoll

Andreas Windischbauer

Andreas
Windischbauer


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