Content is king, the medium its queen

27. 08. 2018

Content is king, the medium its queen

Vor allem in der B2B Kommunikation wird gerne auf Corporate Publishing zurückgegriffen. Kunden- oder Mitarbeitermagazine, Online- oder traditionell in Printform – die Möglichkeiten rund um Corporate Publishing sind vielfältig und werden von Unternehmen sowohl in der internen als auch externen Kommunikation gerne genutzt.

Intensives Brainstorming, Ideen sammeln, Themen aussortieren, Texte redigieren – oftmals unterscheidet sich die Arbeit an einem Corporate Publishing-Produkt nicht groß von der Zeitungs- oder Magazinproduktion. Bei einer Redaktionssitzung wird beschlossen, welche Inhalte übernommen werden, danach starten die detaillierte Recherche, Hintergrundgespräche mit Brancheninsidern und Interviews mit Experten. Wer Leser von sich überzeugen will, muss inhaltlichen Mehrwert bieten – qualitativ hochwertigen Content, redaktionell verarbeitet und informationsorientiert. Das Ziel dabei ist es, umfassende und tiefgehende Informationen zu übermitteln, die für den Leser im Alltag relevant sein könnten.

Expertise für Inhalte klug einsetzen

Was ein erfolgreiches Unternehmen ausmacht, sind Fachwissen und Kontakte zu jeweiligen Experten. Diese Expertise eignet sich hervorragend für die Redaktion von Firmenzeitungen, Kunden- und Mitarbeitermagazinen. Dabei sollte die Zielgruppe möglichst eng gehalten werden, um den Leser gezielt zu informieren und zu unterhalten. Das Themenspektrum darf breit gefächert sein, jedoch nicht ohne den Bezug zur Branche zu verlieren. Von Eigenwerbung wird abgeraten, um die Authentizität und Glaubwürdigkeit in den Augen der Empfänger zu bewahren.

Präsentation zählt

Der Inhalt ist die Basis eines erfolgreichen Corporate Magazins. Worauf sollte aber noch geachtet werden? Für viele Leser ist Haptik von großer Bedeutung. Günstiges Druckpapier, das bei der ersten Berührung Abdrücke auf den Fingern hinterlässt, macht kein gutes Bild. Hochwertige, sorgfältig ausgesuchte Fotos und Grafiken, ein professionelles Layout, ein einfach zu handhabendes Format – es sind Kleinigkeiten, die ein einzigartiges Magazin ausmachen. Auch die regelmäßige Erscheinungsweise ist wichtig, um die Leserbindung aufzubauen.

Digital? Gerne, aber mit Bedacht!

Im digitalen Zeitalter verschwimmen die klassischen Grenzen zwischen Marketing, Corporate Communication und Corporate Publishing. Oft geht es darum, nicht bloß eine Botschaft zu übermitteln, sondern vielmehr darum, Teil eines Gesprächs zu sein. Online ist die Vernetzung wichtiger als sinnlose Content-Generierung. Laut einer Studie des Gottlieb Duttweiler Instituts im Auftrag von Migros-Medien, wollen Empfänger für sie relevante Informationen erhalten, gute Geschichten hören und gute Gespräche führen mit einem authentischen, sich selbst treuen Gesprächspartner. Die Platzierung von Inhalten sollte auf die Zielgruppe möglichst genau abgestimmt sein.

Praktische Beispiele für B2B Kundenmagazine finden Sie in der neuesten Ausgabe der PRspektiven.

Titelbild von Kconcha bei Pixabay.

Marta Halacinska

Marta
Halacinska


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