Die Wahrheit über Fake News

23. 05. 2017

Die Wahrheit über Fake News

Fake News sind derzeit in aller Munde. Gezielte Falschinformationen begleiten politische und wirtschaftliche Entwicklungen. Sie untergraben die Glaubwürdigkeit der Medien und schaden damit auch der PR-Branche. Das Phänomen als solches ist aber nicht neu – die Gerüchteküche hat sicher schon im Mittelalter gebrodelt. Der große Unterschied ist die unkontrollierte Ausbreitung. Heutige Kanäle pushen Vertrauensverlust viel schneller und jeder User kann ohne Schutzwall sein Unwesen treiben.

Schwarze Schafe

Die Gesellschaft wird immer skeptischer und Glaubwürdigkeit immer wichtiger. Reputation nachhaltig aufzubauen war nie schwerer und sie zu verlieren nie einfacher. Je mehr gefälschte Nachrichten im Netz kursieren, desto weniger Vertrauen bringen die Menschen den Medien und in weiterer Folge auch PR-Agenturen sowie deren Kunden entgegen. Da ist es natürlich auch nicht hilfreich, wenn schwarze Schafe aus der Branche gemeinsam mit ihren Auftraggebern Fakten fingieren, um bewusst falsche Berichterstattung zu provozieren. So geschehen im November 2016, als zahlreiche Medien über eine Pistenraupe berichteten, die angeblich in einen heimischen Wintersportort geliefert werden sollte, jedoch irrtümlich in Norddeutschland landete.

Rezept gegen Falschmeldungen

Die Anzahl an Fake News, also pseudoredaktionell erstellten Inhalten, die nicht stimmen, ist in Österreich noch recht überschaubar. Manipulierte News sind hingegen schon häufiger anzutreffen. Dabei wird zwar echter Content in Form von realen Fotos oder Videos in Umlauf gebracht, jedoch in einem falschen Kontext. Ob Fake News, manipulierte News oder schlichtweg fehlerhafte Berichterstattung – ein universelles Rezept gegen Falschmeldungen gibt es leider nicht. Aus PR-Sicht ist Real-Time-Aufmerksamkeit essenziell. Es ist traditionell Kernaufgabe der Kommunikationsstrategie, Meldungen zusammenzuführen, auszuwerten und anschließend bedarfsorientiert darauf zu reagieren. Ehrlichkeit und Transparenz sind entscheidend. Bei der Entstehung von falschen Nachrichten sind Agenturen und Unternehmen allerdings machtlos.


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