It’s (not) all about online

28. 01. 2020

It’s (not) all about online

Websites, Facebook, Instagram – Von allem ein bisschen, aber nichts richtig?

Viele denken bei Online-Marketing und -Kommunikation nur noch an Social Media-Kanäle und glauben, dass sie überall vertreten sein müssen. Und dann wird von allem ein bisschen, aber nichts richtig gemacht. Dabei ist weniger oft mehr.

Die Online-Welt ist stetig im Wandel. Um dort erfolgreich zu agieren, ist es wichtig, aktuelle Trends zu kennen. Einige der top Online-Trends für 2020 sind:

  • Video-Content: Bewegtbild ist seit Jahren ein Trend. Und dieser setzt sich auch 2020 fort. YouTube ist seit jeher die größte Video-Plattform weltweit. Aber auch auf Facebook und Instagram boomt Video-Content. Etwas neuer ist das chinesische Netzwerk „Tiktok“. Dort tummelten sich 2019 bereits 800 Mio. Nutzer – Tendenz steigend. (Zum Vergleich: Instagram verzeichnete 2019 1 Mrd. Nutzer.)
  • Chatbots: Die Relevanz von Chatbots wird auch 2020 weiterwachsen. Über Instant-Messenger etwa auf Websites oder Facebook wird in Echtzeit mit Nutzern kommuniziert. Basis dieser Kommunikation ist künstliche Intelligenz. Damit können Anfragen zeitnah beantwortet werden und Interessenten erhalten den Eindruck, dass 24/7 jemand für sie zur Verfügung steht.
  • Datenschutz: 2019 fällte der EuGH ein Urteil für die Verwendung von Cookies. Demnach müssen User auf die Verwendung von Cookies hingewiesen werden und aktiv in die Verwendung einwilligen (Opt-In). Automatisch vorangekreuzte Einwilligungskästchen sind nicht zulässig. Die Angst, dass User Websites fluchtartig verlassen und Online-Marketing gar nicht mehr möglich ist, ist bisher unbegründet. Erste Erfahrungen zeigen, dass ca. 75-80 Prozent ihre Zustimmung für die Verwendung von Cookies geben.

Um online erfolgreich zu sein, gilt es neben aktuellen Trends auch die Eigenschaften von Google, Facebook & Co zu kennen. Es gibt eine Vielzahl an Netzwerken, daher ist es für Einsteiger ratsam, zunächst mit einem Kanal zu beginnen. Nach und nach sammeln Sie Erfahrungswerte, die für weitere Kanäle genutzt werden können.

Im Folgenden zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt den Weg zur erfolgreichen Online-Kommunikation:

Schritt 1: Strategie entwickeln

Es genügt nicht, einzelne Kanäle mit schönen Bildern und Texten zu befüllen. Es braucht immer zuerst einen entsprechenden Plan: Unternehmen müssen sich fragen, wen sie mit welchen Botschaften erreichen wollen und was das Ziel ihrer Kommunikation ist. Sollen Produkte verkauft, Ideen vermittelt oder ein Image aufgebaut werden? Wichtig ist hier auch, ein Budget festzulegen. Aber auch der zeitliche Aufwand sollte mitbedacht werden.

Schritt 2: Zielgruppen definieren

„Die Zielgruppe“ an sich gibt es nicht mehr. Vielmehr stehen Einzelpersonen und ihre Bedürfnisse im Fokus. Für Unternehmen wird es immer wichtiger herauszufinden, welche Interessen und Fragen Einzelpersonen haben. An diesem Punkt zeigt sich auch langsam, welche Kanäle und Methoden die richtigen sind.

Schritt 3: Die richtigen Kanäle

Je nachdem, welche Ziele Sie verfolgen, bieten sich unterschiedliche Plattformen und Kommunikationsmaßnahmen an. Bei der Auswahl der Kanäle kommt es vor allem darauf an, dass sie zu Ihren Kommunikationsabsichten passen und Ihre Zielgruppen dort vertreten sind. Sie können „nur“ Ads schalten oder über Social Media mit Usern kommunizieren. Der Vorteil: Sie erhalten wertvolles Feedback und Daten über ihre Zielgruppen. Aus diesen Informationen können Schlüsse für weitere Aktivitäten gewonnen werden.

Schritt 4: Inhalte, Inhalte, Inhalte

Content in Form von Werbeanzeigen, Website- und Social Media-Inhalten sollte gut durchdacht sein: Wollen Sie informieren, zum Kauf animieren oder Besucher auf Ihre Website locken? Auch SEO sollte nicht außer Acht gelassen werden. Google mag vor allem qualitativen Content – Ihre Inhalte sollten also möglichst gut zu den Suchanfragen passen.

Fazit

Online-Kommunikation ist kein einmaliges To-Do. Es erfordert stetig neue Inhalte sowie Kanal- und Beziehungspflege. Dazu kommt, dass gerade Online-Medien immer im Wandel sind, ihre Funktionen erweitern und verändern. Dadurch müssen auch Nutzer stetig up to date bleiben.

Zugegeben, es ist nicht immer einfach, bei all diesen Plattformen und Möglichkeiten den Überblick zu behalten. Aber es lohnt sich!

 

Weitere Blogbeiträge zu diesem Thema:

 

Konnten wir Ihr Interesse an strategischer Planung wecken? Hier geht es zu unseren Leistungen. Wie wir unsere eigenen Kommunikations-Kanäle organisieren lesen Sie hier.

 

Titelbild Prateek Katyal bei Unsplash

Petra Meirhofer

Petra
Meirhofer


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