Lebensmittelhandel: Transparenz via Mitarbeiter-App

14. 04. 2020

Lebensmittelhandel: Transparenz via Mitarbeiter-App

Für viele Unternehmen und Organisationen war es ein von der Bundesregierung verordneter „Shut Down“, um die Sicherheit möglichst vieler Menschen zu gewährleisten. Für Handelsunternehmen wie für Lidl Österreich, mit über 5.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in über 250 Filialen, sind die operativen Aufgaben und Herausforderungen seit Anfang März deutlich gestiegen – und das in allen Bereichen, insbesondere auch in der Kommunikation.

In einer ersten Phase ging es darum, vor allem die Versorgungskette sicherzustellen und Sicherheitsmaßnahmen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Kunden sowie schutzbedürftige Personen umzusetzen und dies intern und extern auf allen Kanälen zu kommunizieren. Kurzfristig mussten neue Regeln für den Einkauf und Maßnahmen wie die Verteilung von Schutzmasken und Einweghandschuhen an die Kundinnen und Kunden organisiert werden, um ein sicheres Einkaufen zu ermöglichen und damit die Eindämmung der Pandemie zu unterstützen.

Simon Lindenthaler, Leiter Unternehmenskommunikation Lidl Österreich: „Das Spezielle an der ‚Corona Krise‘ ist, dass man auf keinerlei Erfahrungen zurückgreifen kann und sich die Sachlage bzw. Rahmenbedingungen ständig, teilweise stündlich, verändern. Das macht die Kommunikation – sowohl nach innen als auch nach außen – hinsichtlich Transparenz, Belastbarkeit und Schnelligkeit so herausfordernd. Ohne eine direkte Einbindung in den Krisenstab wäre es schlicht unmöglich. Gerade intern hilft uns auch die Mitarbeiter-App, mit der wir die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Filialen schnell und direkt erreichen. Gleichzeitig soll man trotz aller Dynamik nicht vergessen auch Chancen zu sehen und wahrzunehmen. Wir alle lernen gerade sehr viel dazu.“

Darüber hinaus übernimmt und kommuniziert Lidl Österreich auch während der Krise soziale Verantwortung und setzt Unterstützungsmaßnahmen für Menschen in Not um. Als erster Lebensmittelhändler spendete Lidl Österreich 15 Tonnen Lebensmittel und sammelte  für Caritas und Rotes Kreuz Lebensmittelspenden in den Filialen. Schnelle Unterstützung ermöglichte man beispielsweise auch durch den kurzfristigen Verkauf von zusätzlichen regionalen Produkten heimischer Lieferanten, die sonst aufgrund weggebrochener Gastronomie-Vertriebskanäle verdorben wären. Zudem ermöglicht Lidl Österreich durch einen verkürzten Bewerbungsprozess Menschen, die aufgrund der Krise gekündigt wurden, schnell eine neue Anstellung.

 

Titelbild von Lidl Österreich

Andreas Windischbauer

Andreas
Windischbauer


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