Kreativität als Schlüssel in der B2B-Kommunikation

20. 03. 2020

Kreativität als Schlüssel in der B2B-Kommunikation

Die B2B-Kommunikation ist meist komplexer und geht mehr in die Tiefe als B2C-Kommunikation. Sie benötigt daher nicht nur besonders viel Erfahrung, auch Kreativität und Emotionen sind gefragt. Genau hier kommen Kommunikationsexperten ins Spiel, die nicht nur mit kreativen Ideen, sondern vor allem viel Fachwissen an ihre Arbeit herangehen.

Manche Ideen und Herangehensweisen aus der B2C-Kommunikation lassen sich auch für die B2B-PR nutzen. Dass diese ihr verstaubtes Image längst abgelegt hat, zeigen wir im Blog-Beitrag „B2B-PR braucht Fingerspitzengefühl“. Ein anschauliches Beispiel sind Kundenmagazine. Ewige Bleiwüsten, zahlendurchsetzte Grafiken, schlechte Fotos und minderwertiges Papier waren gestern. Heute müssen auch technische Kundenmagazine an die Lesegewohnheiten der Rezipienten angepasst werden. Sie sollen zuallererst Lust aufs Lesen machen und sich gegen eine Unzahl anderer Informationsangebote durchsetzen.

So wie das Weiss-Magazin, das ikp für Rigips gestaltet. Portraits von Architekten, Interviews mit spannenden Persönlichkeiten, interessante Objektberichte aus der ganzen Welt und die Trends der Baubranche stehen in dem Kunden-Magazin im Fokus. Das Cover ist puristisch und matt mit einer besonders weichen Haptik versehen. Für Abwechslung und Wiedererkennungswert sorgen ein wechselndes Farbschema und der Weiss-Schriftzugs bei den Ausgaben. Je mehr ein Kundenmagazin einem Kaufmagazin ähnelt, ohne auf Detailinfos zu verzichten, umso erfolgreicher wird es auch sein. Denn letztendlich sitzt ein Mensch vor dem Magazin und kein Roboter.

Das Forum als Austauschplattform

Ein ganz anderes Beispiel ist das VÖTB Forum, ein Branchentreff des Verbands der Österreichischen Trockenbauunternehmen, das ikp jährlich organisiert und kommuniziert. Die Tagung hat sich zu einem etablierten Event mit mittlerweile 150 Teilnehmern entwickelt. Viele assoziieren diese Art der Veranstaltung mit der Präsentation von Normen und neuen Gipswänden. Doch hier beweist das VÖTB Forum genau das Gegenteil. Es ist deshalb so erfolgreich und beliebt, weil es nicht nur fachspezifische Inhalte bietet, sondern auch branchenfremde Themen behandelt. Das Programm hat dabei den Anspruch, die Teilnehmer über den Tellerrand blicken zu lassen. Mit Philosophen, Entertainern oder HR-Experten aus ganz anderen Branchen liefert das Event jedes Jahr Gesprächsstoff in der Branche, weckt Aufmerksamkeit für den VÖTB und bietet einen Service für Mitglieder und den gesamten Berufszweig. Und gleichzeitig wird das Image vom „trockenen“ Gewerk entkräftet.

Persönliche Betreuung als wichtiges Asset

Dass B2B-Kommunikatoren auch Reiseleiter sein können, zeigt ikp bei Fujitsu. Das Fujitsu Forum München ist das größte Unternehmensevent der IKT-Branche mit tausenden Besuchern aus aller Welt. Mit der alljährlichen Pressereise werden die Fachjournalisten von der An- bis Abreise umfassend serviciert und können sich so einem komplexen Thema detailliert und ohne Ablenkung widmen. Das Unternehmen bietet seinen Gästen so einen echten Mehrwert. Neben fachlichen Informationen haben die Fach-Journalisten Zeit für Interviews und um Hintergrundinfos zu recherchieren. Ein ansprechendes Rahmenprogramm rundet die Reise ab. Eine ideale Maßnahme um Beziehungen zu stärken, Service zu bieten und Agenda-Setting zu betreiben.

Fazit: Schon längst beschränkt sich die PR-Arbeit im B2B-Bereich nicht mehr darauf, Pressemitteilungen zu versenden oder Anzeigen in Fachzeitschriften oder Kundenmagazinen zu veröffentlichen. Ob Forum, Messe oder Kundenmagazin, in der B2B-Kommunikation geht es darum, Beziehungen zu pflegen, Vertrauen und Reputation aufzubauen sowie Unternehmenswerte, Transparenz und Ehrlichkeit zu vermitteln. B2B-Kommunikation folgt also ganz und gar keinem strengen Schema, sondern kann hinterfragt und mit viel Kreativität neu gedacht werden.

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Titelbild von Dragos Gontariu bei Unsplash

Katharina Kutsche

Katharina
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