Magenta T-Breakfast: Das Projekt ist der neue Chef

17. 09. 2020

Magenta T-Breakfast: Das Projekt ist der neue Chef

Für das beliebte Diskussionsformat „T-Breakfast“ holte ikp-Kunde Magenta Telekom den Rock ’n‘ Roller unter den Wirtschaftsphilosophen Anders Indset nach Österreich. Im Mittelpunkt standen dieses Mal die krisenbedingten Veränderungen im Arbeitsalltag. Rund 300 Teilnehmer aus der österreichischen Wirtschaft waren virtuell „zu Gast“.

Das etablierte Eventformat „T-Breakfast“, bei dem aktuelle Themen im Rahmen einer Expertenrunde diskutiert werden, wurde in der Corona-Zeit kurzerhand in den virtuellen Raum verlegt. Gastgeberin Maria Zesch, CCO Business & Digitalization von Magenta Telekom, und Andreas Bierwirth, CEO Magenta Telekom, luden die Zuschauer Anfang September auf eine inspirierende Reise zwischen philosophischen Denkanstößen und praxisnahen Handlungsvorschlägen für Unternehmen ein und blickten in die Arbeitswelt von morgen. Neue und unkonventionelle Impulse zu diesem vieldiskutierten Bereich gab dabei der bekannte Wirtschaftsphilosoph, Anders Indset.

 

Alles bleibt anders

Der gefragte Speaker startete mit provokanten Thesen in seiner Keynote: Die Zeit der Manager und des starren Rollendenkens sei vorbei. Das Projekt ist der neue Chef, der Fokus verschiebt sich in Richtung Kollaboration, Kooperation und lebenslanges Lernen. Dennoch wird die Krise laut Indset keinen grundlegenden Paradigmenwechsel auslösen, sondern unsere Reaktionsgesellschaft höchstens einen kurzen Moment lang wachrütteln. Schließlich würden wir seit den 70er Jahren in einem „Nickerchen“ leben und Fehler mithilfe von Technologie bloß symptomatisch bekämpfen. Die Corona-Krise bietet der Welt die Chance, sich endlich mit den Missständen im System und den gesellschaftlichen Herausforderungen zu beschäftigen. Dabei appelliert Indset an die Denkhaltung, die sich ändern muss – weg von der auf Endlichkeit ausgelegten hin zu einer enkelfähigen Gesellschaft, bei der Visionen und Strategien über die nächsten Wahlen hinausreichen.

 

Quo vadis, Digitalisierung?

Für Maria Zesch ist die Digitalisierung in erster Linie eine Effizienz-Hilfe, mit der Prozesse automatisiert und Ressourcen sowie Kosten gespart werden, um sich stattdessen auf Kernaufgaben konzentrieren zu können. Sie sieht in der Corona-Krise auch die Chance, Stärken und Potentiale herauszufiltern und darauf aufzubauen, um gestärkt in die Zukunft zu gehen. In Andreas Bierwirths Augen war die Digitalisierung schon immer ein Instrument, um Menschen zusammenzubringen. In der Corona-Krise hat zum Beispiel die Videotelefonie dafür gesorgt, dass der Kontakt zu den Großeltern aufrecht gehalten und der Vereinsamung vorgebeugt werden konnte.

 

Home Office – gekommen um zu bleiben?

Valide Vorhersagen zu treffen, wie die Welt und die Arbeit der Zukunft aussehen werden, sind schwierig. So geht Anders Indset eher von einer Art Gegenbewegung zum derzeitigen Home Office-Trend aus. Mitarbeiter wollen dem privaten Raum entfliehen und wieder verstärkt den Kontakt zu ihren Kollegen suchen. Nach Einschätzung von Andreas Bierwirth wird die arbeitende Bevölkerung jedoch nicht mehr zurück in die alte Welt mit festen Büroplätzen, zum Teil unnötigen Meetings und langen Anfahrtswegen zurückkehren. Stattdessen werde es zu einer Werteverschiebung kommen, da der Einzelne plötzlich Zeit habe, sich auf seine Projekte zu konzentrieren und die neu gewonnene Freiheit auch eine neue Ausgeglichenheit mit sich bringe.

 

Magenta will „Neues Arbeiten“ gemeinsam mit Kunden erarbeiten

Im Rahmen des Events konnten die Zuhörer aktiv Fragen stellen und kommentieren. Dabei bestand eine verstärkte Nachfrage nach digitalen Lösungen für KMUs und EPUs sowie für maßgeschneiderte digitale Lösungen von Magenta Telekom. Maria Zesch reagiert auf diese Nachfrage und möchte auf Basis eines Erfahrungsaustausches gemeinsam mit Kundinnen und Kunden „New Ways of Working“ aufzeigen und die heimische Wirtschaft mit digitalen Tools und Lösungswegen bestmöglich unterstützen.

Wo liegen die aktuellen Bedürfnisse der Kunden und was kann Magenta beitragen? Dies wird Themenschwerpunkt beim nächsten Digital T-Breakfast im Herbst sein.

Hier geht’s zur Aufzeichnung des zweiten digitalen Magenta T-Breakfast.

 

ikp Wien unterstützt Magenta Telekom seit Frühjahr 2020 bei Kommunikationsaktivitäten im B2B-Bereich. Dabei konzipiert das ikp-Team nicht nur die strategische Ausrichtung, sondern steht auch im Daily Business mit einem Blick von außen beratend zur Seite.

 

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Weitere Blogbeiträge zu diesem Thema:

 

Titelbild (C): Magenta Telekom


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