Pressebereich: Zeig her, was du hast

22. 10. 2018

Pressebereich: Zeig her, was du hast

Online-Archiv, Abstellplatz für Dateien, oder erste Anlaufstelle für Journalisten? Der oft stiefmütterlich behandelte Pressebereich ist ein wichtiges PR-Tool.

Bildmaterial, Studien, Pressetexte: Der Pressebereich liefert einen chronologischen Überblick über die aktuellen und vormaligen Aktivitäten eines Unternehmens und ist bestenfalls sofort ersichtlich auf der Website eingebettet. Hier finden Journalisten bereits fix-fertige Unterlagen, die nur darauf warten, rasch zu Berichten weiterverbreitet zu werden.

Der Pressebereich auf der Unternehmenswebsite ist ein simples aber effektives Tool der Öffentlichkeitsarbeit, dessen Feinheiten unbedingt beachten werden müssen. Wir haben einen kompakten Überblick erstellt, was den Online-Pressebereich zur professionellen ersten Anlaufstelle von Journalisten macht:

Zugangshürden vermeiden

Ziel des Pressebereiches ist es, Informationen leicht zugänglich anzubieten. Barrieren wie Log-Ins, bei denen ein Passwort gefordert ist, sind zu vermeiden. Wird die Beschaffung der Informationen über den offiziellen Pressebereich erschwert, sucht man sich die gewünschten Inputs anderswo – auf Kanälen oder Seiten, die das Unternehmen aus PR-Sicht eventuell nicht steuern kann.

Pressekontakt anführen

Oftmals ergeben sich aus der im Pressebereich angebotenen Datei Fragen, die die Journalisten gerne zeitnah und rechtzeitig für den Druckschluss beantwortet haben möchten. Wichtig sind daher Ansprechpersonen, die mit Namen und Kontaktdaten auf der Website angeführt werden und zu Unklarheiten Stellung beziehen können.

Dateiformat beachten

Texte in PDF-Form? Nein, danke! Auf ewiges Herumformatieren hat definitiv niemand Lust. Am besten eignen sich darum Dateien, die möglichst unformatiert gehalten werden und übersichtlich gestaltet sind.

Bildmaterial zur Verfügung stellen

Bei der Auswahl der Bilder, die man online im Pressebereich zur Verfügung stellt, sollte man unbedingt darauf achten, diese in hoher (Druck-)Qualität anzubieten – denn bestenfalls werden nicht nur Textpassagen, sondern auch dazu passendes Bildmaterial abgedruckt. Die Fotos sind im Idealfall aktuell und können ohne großen Aufwand heruntergeladen werden. ZIP-Dateien, deren Inhalt man vorher nicht ansehen kann, sind ebenso wie Links zu Dropbox, WeTransfer & Co. ein No-Go, das unnötig viel Zeit kostet. Außerdem ganz wichtig: Copyright nicht vergessen!

Mobile is King

Auch Pressebereiche müssen mit der Zeit gehen und sich an digitale Veränderungen anpassen. Viele Informationen werden „to go“ abgerufen, also am Smartphone während man unterwegs ist. Auch Journalisten nutzen Presseportale oft mobil, darum sollten diese auch für mobile Ansicht optimal aufbereitet sein und alle Funktionen erfüllen – vom Kopieren von Texten bis hin zum Download von Dateien.

 

Titelbild: bearbeitet, Original von rawpixel bei Unsplash.

Teresa Pichler

Teresa
Pichler


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