Social Media: Die richtige Mischung macht´s!

11. 04. 2019

Social Media: Die richtige Mischung macht´s!

Soziale Netzwerke funktionieren im Grunde wie Datingplattformen. Ein Beitrag wird gesehen, als gut oder schlecht empfunden, und je nachdem euphorisch geliked oder schnell wieder verworfen. Hat man beim Daten ein Match, möchte man den Funken möglichst lange beibehalten. Das gleiche gilt für eine Social-Media-Page, die einen neuen Follower gewonnen hat. Doch wie bleibt man auch nach jahrelanger Interaktion noch interessant?

Ein reines Offline-Leben? Für die meisten von uns unvorstellbar! Heutzutage lesen wir Nachrichten auf Facebook, schauen auf Snapchat, was unsere Freunde gerade machen und folgen unseren Lieblingsmarken und Influencern auf Instagram. Auch Unternehmen haben diese Plattformen längst für sich entdeckt. Doch die Konkurrenz schläft nicht, im Gegenteil: Es wird immer schwieriger, Content zu produzieren, der aus der Masse an Informationen – die täglich, ja sogar stündlich oder minütlich – ins Word Wide Web geladen werden, hervorsticht und die Schnelllebigkeit des Internets überdauert. Die große Frage ist, wie es ein Unternehmen schafft, auf den Social-Media-Kanälen seine Zielgruppe auf sich aufmerksam zu machen und was passieren muss, damit diese auch über einen längeren Zeitraum Teil der Community bleibt. Die Antwort scheint auf den ersten Blick simpel: Ein guter Mix an Inhalten.

Her mit dem Mehrwert

Klar ist: Das Bedürfnis der Zielgruppe steht immer im Zentrum. Und damit der Content seinen Charme komplett entfalten kann, braucht es für diese einen Mehrwert. Er soll wie ein Magnet wirken, der die User magisch anzieht – im besten Fall sprühen die Funken und Likes werden großzügig verteilt. Aber welche Themen ziehen User in den Bann der Social-Media-Seite? Natürlich sollen Inhalte, die die Marke oder das Business positiv repräsentieren, im Vordergrund stehen. Hierbei ist es jedoch besonders wichtig, den schmalen Grat zwischen unternehmensbezogenem Content und Entertainment zu schaffen. Der Mehrwert muss nicht zwingend informativ oder sofort anwendbar sein. Auch Humor, Denkanstöße oder grafisch toll aufbereitete Inhalte zahlen auf den Unterhaltungs- und Beziehungswert ein und werden gerne mit Interaktion belohnt. Bei der Umsetzung sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt – von Videos über Visuals bis hin zu Follow-me-arounds – Hauptsache nicht redundant. Dabei hilft es, ein wenig über den Tellerrand zu blicken: Was tut sich in der Branche? Welche Fachbeiträge könnten geteilt werden? Auch Postings zu speziellen Anlässen wie Ostern, Weihnachten oder den unterschiedlichsten Welttagen können eine sehr erfrischende Wirkung haben.

Für jeden Kanal den richtigen Content

Nicht nur die einzelnen Plattformen sind verschieden, auch innerhalb eines Netzwerkes gibt es diverse Anwendungsmöglichkeiten – von klassischen Postings und Stories über Live-Berichterstattung bis hin zu Umfragen. Grundsätzlich kann man dabei festhalten: Auf den ersten Blick überzeugen, ebenso wie beim Online-Dating, visuelle Inhalte. Dabei gibt es viele Möglichkeiten und Trends, wie man den Social-Media-Auftritt spannend machen kann. Wird die Bildperspektive oder die Farbgestaltung verändert, ändert sich auch die Aussage. Animationen und Cinemagraphs bringen Bewegung in den Feed, Fotocollagen bieten Abwechslung. Vintage- und Retrolooks sind ebenso modern wie Sepia-Filter, die einen besonderen Look zaubern. Dennoch ist es wichtig, einen eigenen Stil zu entwickeln, der sich wie ein roter Faden durch den Social-Media-Auftritt zieht, denn nur so wird Wiedererkennung garantiert. Nicht jede Neuerung passt zu jedem Unternehmen, darum ist es völlig in Ordnung, einen Trend auch mal mit gutem Gewissen auszulassen.

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt

Manchmal muss man sich aber einfach etwas trauen. Natürlich kann sich ein Unternehmen auf altbewährte Fotos und Videos verlassen, jedoch haben die Neuerungen einiges zu bieten: Instagram hat Instagram TV (IGTV), bei dem man bis zu zehn Minuten lange Videos posten kann. Außerdem gibt es auf dieser Plattform nun auch Instagram-Shopping, bei dem Unternehmen ihren Onlineshop oder das Produkt direkt auf einem geteilten Bild verlinken kann. Auf Facebook hingegen etablieren sich gerade stark die Live- und 360°-Videos, die einem Zuschauer das Gefühl geben, direkt vor Ort mit dabei zu sein. Kreativ und mutig sein? Ja bitte! Das richtige Know-how über die eigene Community und das Rüstzeug, um qualitativ hochwertigen Content zu liefern, sind dafür jedoch die Grundvoraussetzung. Wie das gut gelingt, und dass es manchmal trotzdem schief gehen kann, zeigen diese Beispiele:

Titelbild von rawpixel.com bei Pexels

Sarah Schramme

Sarah
Schramme


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