Social Media: Ohne Strategie geht nichts

10. 11. 2022

Social Media: Ohne Strategie geht nichts

Social Media ist immer in Bewegung. Trotzdem sind die besten Erfolge zu erzielen, wenn dabei auf eine durchdachte Strategie gesetzt wird, statt einfach beliebig umzusetzen. Für die nötige Flexibilität sollte das Aufgreifen von Trends Teil der Strategie sein.

 

„Mach einfach mal!“ – diesen Satz bekommen sicher einige Praktikant*innen in Marketingabteilungen zu hören und sollen dann die neuesten Trends umsetzen. Auf diese Weise erblickten in den vergangenen Jahren unzählige, inzwischen völlig verwaiste Facebookaccounts, mager befüllte Twitter-Channels und nur mäßig unterhaltsame und an der Marke vorbei befüllte TikTok-Profile das Licht der Welt. Und liefern damit das beste Beispiel dafür, wie Unternehmen Social Media nicht nutzen sollten.

 

Back to the roots

Dabei müssen sich Kommunikationsexpert*innen einfach nur auf ihre Anfänge zurückbesinnen: denn wer auf Social Media erfolgreich sein will, braucht – wie für jede andere Kommunikationsmaßnahme auch – eine gute Strategie. Vereinfacht ausgedrückt: Im Vorfeld ist zu überlegen, welcher Kanal mit welchen Inhalten in welcher Regelmäßigkeit von welchen Personen befüllt wird. Dabei natürlich immer ein Ziel und die Zielgruppe im Auge behalten. Weitere wichtige Punkte: Wie viele zeitliche Ressourcen habe ich dafür zur Verfügung, wie kann ich sie am besten einteilen und wie sieht das Budget aus? Wer mit einem Plan im Hinterkopf arbeitet und sich dem großen Feld der sozialen Medien strategisch nähert, bewahrt sich und sein Unternehmen vor Schnellschüssen und verpuffenden Ressourcen.

 

Flexibilität als Schlüssel zum Social-Media-Erfolg

Also ist Social Media ein Kanal wie jeder andere? Nicht ganz. Die Social-Media-Strategie darf nie als in Stein gemeißelt betrachtet werden. Sie ist ein lebendes, sich ständig weiterentwickelndes Projekt. Denn noch viel mehr als in anderen Kanälen, verändern sich die sozialen Medien laufend. Algorithmen werden umgeschrieben, Content-Vorlieben verschieben sich und neue Player kommen auf den Markt. Sich auf einem einmal definierten Status-Quo zu verlassen ist kontraproduktiv, da dieser innerhalb kürzester Zeit veraltet sein wird. Besser: Sich Zeiträume setzen, in denen die Strategie noch einmal überprüft wird. Manchmal müssen dann nur Wordings angepasst werden, es kann aber auch sein, dass bei einer ehrlichen und kritischen Betrachtung herauskommt, dass es besser ist, in Zukunft auf LinkedIn statt Facebook oder auf Videos statt Bilder zu setzen.

 

Trends, Trends, Trends

Statt auf einen komplett starren Redaktionsplan zu beharren, sollte es auch immer flexible Punkte geben, die die Möglichkeit bieten, auf aktuelle Trends einzugehen. Denn davon, diese zu erkennen und für seinen eigenen Content umzufunktionieren, leben die sozialen Medien. Damit kann neben eher trockeneren, informativen Postings zusätzlicher „Buzz“ generiert werden und die Kanäle auch ohne großes Werbebudget gepusht werden. Bestes Beispiel aus unseren eigenen ikp-Channels: Ganze 136.000 Aufrufe (Stand November 2022) konnten wir dieses Jahr mit einem Instagram-Reel rund um unserer Praktikantin Clara verzeichnen, bei dem wir das populäre „Wann darf ich nachhause?“-Meme aufgriffen.

 

Sie wollen mehr wissen? Wir helfen Ihnen dabei, ihre eigene Social Media Strategie zu finden, oder setzen diese gerne für sie um. Oder sie wollen sich lieber selbst an der Welt von Meta, TikTok und Co. versuchen? Dann sind unsere Social-Media-Workshops genau das richtige für Sie!

Elisabeth
Amann


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