„Wir müssen reden“ – Tipps für ein gelungenes Interview

Symbol video 16. 04. 2019

„Wir müssen reden“ – Tipps für ein gelungenes Interview

Um vor Mikrofon und Kamera zu überzeugen, sollte man gut vorbereitet sein. Denn wer ein gutes Interview gibt, bringt seine Botschaften ans Publikum, anstatt lediglich Journalistenfragen zu beantworten. Wir haben mit Jürgen Kulcsar von Medientraining Intomedia gesprochen und uns die wichtigsten Tipps für die perfekte Vorbereitung auf Interviews geholt.

Interviews sind in der heutigen Medienlandschaft allgegenwärtig. Schauspieler sprechen in Lifestyle-Magazinen über den kommenden Blockbuster und Experten geben Spannendes über ihren jeweiligen Fachbereich preis. Als Unternehmen ist man zu Neuigkeiten und Wissenswertem gefragt und kann dem Publikum im Idealfall einen Mehrwert bieten. Damit dieses Vorhaben gelingt, bedarf es jedoch einer guten Vorbereitung. Jürgen Kulcsar von Intomedia verriet in unserem Gespräch, worauf in Interviews besonders zu achten ist.

Know your audience

Wer sich auf einen öffentlichen Auftritt vorbereitet, sollte sich immer seiner Zielgruppe bewusst sein. So kann die Kernbotschaft passend formuliert und die richtigen Argumente bereitgelegt werden, um interessanten Inhalt zu liefern. Welcher das ist und an wen sich dieser richtet, sollte man deshalb im Vorfeld genau wissen. Durch anschauliche Beispiele, Vergleiche oder auch Bilder, die der Zielgruppe entsprechen, kann die Botschaft so noch verständlicher gemacht werden.

Jetzt mal „Off the Records“

Vorsicht ist geboten bei „Off the Records“-Aussagen, also Gesprächen, die nach, vor oder zwischen den Aufnahmen mit dem Journalisten stattfinden. Man sollte sich daher während der gesamten Dauer des Interviews seiner Botschaft bewusst sein und nicht von dieser abweichen. Natürlich kann eine offizielle Aussage ausgeschmückt oder verstärkt, aber keinesfalls revidiert werden. Dadurch kann ansonsten schnell die Glaubwürdigkeit des Interviewten und folglich auch die des Unternehmens leiden.

Vorbereitung ist das A und O

Ein Interview – insbesondere vor der Kamera – stellt immer eine künstliche Situation dar und man kann selten nur mit Natürlichkeit und spontanen Aussagen erfolgreich sein. Es ist daher ratsam, die Fragen bereits in einem Vorgespräch mit dem Journalisten und für sich selbst in Form von Fragen/Antwort-Katalogen vorab zu erarbeiten und entsprechend zu trainieren. Denn wie im Sport werden die Resultate mit gutem Training und wachsender Erfahrung immer besser. Beim Interview selbst ist die Wertschätzung des Gegenübers das Gebot der Stunde. Ein vereinbartes Interview sehr kurzfristig abzusagen ist ein absolutes No-Go, absolute Pünktlichkeit sollte eine Selbstverständlichkeit sein.

So wichtig es ist, sich perfekt vorzubereiten, Nervosität ist menschlich. Selbst Profis leiden häufig unter Lampenfieber, wenn sie im Scheinwerferlicht stehen oder das Rotlicht „Achtung! Aufnahme“ signalisiert. Davon sollte sich niemand verunsichern lassen. Denn: Mit etwas Übung und einer guten Vorbereitung steht einem erfolgreichen Interview nichts mehr im Weg.

Titelbild von Wellphoto bei Shutterstock


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