Twitch.tv – Amazons diskreter Konkurrenzkampf mit YouTube

11. 12. 2020

Twitch.tv – Amazons diskreter Konkurrenzkampf mit YouTube

In der Gaming-Szene ist die Online-Plattform Twitch schon längst ein fester Bestandteil. Was früher über YouTube mit einfachen Videos entstanden ist, erfreut sich heute stetig wachsender Beliebtheit auf Twitch. Die Rede ist von der Möglichkeit, sein Videospiel-Erlebnis Online im Stream mit der ganzen Welt zu teilen. Immer mehr Let‘s Player kehren YouTube mit den herkömmlichen Spiele-Videos den Rücken und streamen ihr Gamer-Leben live auf Twitch.

 

Doch was ist Twitch überhaupt?

Twitch ist ein Livestreaming Portal des Onlineversandhändlers Amazon, das sich hauptsächlich auf Videospiele fokussiert. Dabei übertragen die NutzerInnen ihren Bildschirm während dem Spielen als Livestream und können so andere NutzerInnen an ihrem Game teilhaben lassen. Die Streamer können zusätzlich mit Audio und Webcam an der Live-Aufnahme teilnehmen und kommunizieren so interaktiv mit den ZuschauerInnen.

 

Entwicklung über die Jahre

Nachdem die 2007 von Yale-Absolvent Justin Kan gegründete Broadcast Plattform justin.tv große Popularität mit Gaming-Streams erlangte, wurde diese Sparte im Jahr 2011 ausgegliedert und es entstand twitch.tv. Unter neuem Namen wuchs die Streamingseite rasant an, was Amazon 2014 veranlasste, mit einer Übernahme in Höhe von rund 970 Mio. USD YouTube Konkurrenz zu leisten.

 

Mittlerweile ist Twitch mit über 3 Mio. Streamern pro Monat die klare Nummer eins für all jene, die ihre Spielerlebnisse mit anderen teilen wollen. Es werden aber heute nicht mehr nur Spiele live übertragen. Talks über das Leben und alle möglichen Themen finden sich auf der Seite. Viele bekannte YouTuber werden spürbar inaktiver mit Video-Uploads auf YouTube und widmen sich fast nur noch den Livestreams auf Twitch.  Grund dafür ist unter anderem eine schnellere Kommunikation in Echtzeit mit den ZuseherInnen.

 

Wer verdient beim Streaming-Dienst?

Ähnlich wie YouTube verdient Twitch sein Geld mit Werbeanzeigen, die vor oder zwischen den Videos geschalten werden. Je nach ZuseherInnenanzahl und Anzahl der Werbungen erhalten die Streamer einen Anteil der Einnahmen. Die NutzerInnen können auch mit Unternehmen Partnerschaften abschließen und eigene Werbung in ihren Streams einblenden.

 

Bei Twitch besteht die Möglichkeit, Geld mit Abonnements zu verdienen. Streamer können von den ZuseherInnen mit kostenpflichtigen Abos unterstützt werden. Als Gegenleistung erhalten diese Zugang zu exklusiven Features auf deren Kanälen. Zudem können Twitch-User Provisionen am Verkauf von Amazon-Produkten erhalten, wenn diese auf dem eigenen Kanal beworben werden.

 

Twitch als Werbeplattform

Für Unternehmen bietet Twitch eine gute Möglichkeit, gezielt Werbung an jüngere Personen zu richten. Die Hauptgruppe der aktiven Nutzer erstreckt sich von 14 bis 24 Jahre. Angesichts des jüngeren Publikums können Werbeanzeigen sehr kreativ und modern gestaltet sein.

 

Verschiedene Werbemöglichkeiten sind:

 

  • Werbung als Videoclips vor und zwischen den Videos
  • Werbefläche als fixer Banner im Stream
  • Werbeanzeigen, die im Stream eingeblendet werden

 

Wer also eine alternative Werbeplattform mit großer Community sucht, sollte sich Twitch gerne genauer ansehen.

 

ikp hilft Ihnen gerne dabei.

 

Quellen:

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/digitec/livestream-plattform-twitch-konkurrenz-fuer-youtube-16886063.html

https://www.ionos.at/digitalguide/online-marketing/verkaufen-im-internet/was-ist-twitch-tv-fuer-die-gaming-szene/

Titelbild von Caspar Camille Rubin bei Unsplash

 

Dominic Hoferer

Dominic
Hoferer


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