Über die Fachmedien zu den Entscheidern 

30. 08. 2020

Über die Fachmedien zu den Entscheidern 

Auch wenn die Auflage im Vergleich zu den Massenmedien nur gering ist, sollten Fachmedien in der Pressearbeit nicht vernachlässigt werden.

Ob bei der Auswahl des richtigen Medienmixes für eine Anzeigenkampagne, oder bei der Zusammenstellung eines Presseverteilers: Die Kennzahlen eines Mediums helfen beim Selektieren im riesigen Mediendschungel. Aber nicht immer ist die größte Auflage auch ein Garant für den größten Erfolg. Das beste Beispiel dafür sind Fachmedien. Ihre Auflage- und Reichweitenzahlen sind meist nur ein Bruchteil dessen, womit etwa eine Tageszeitung aufwarten kann. Doch bricht man die Zahlen auf die Reichweite innerhalb einer gewünschten Zielgruppe herunter, können diese gleich ganz anders aussehen.

 

Informationsquelle für Entscheider

So zeigt beispielsweise die aktuelle deutsche Leseranalyse Entscheidungsträger (LAE), dass die Mehrheit der Entscheidungsträger aus Wirtschaft und Verwaltung Fachmedien als eine wichtige Informationsquelle nutzen. Fast 90 Prozent greifen zumindest gelegentlich zu gedruckten Fachzeitschriften. Sie sind damit sogar eine wichtigere Informationsquelle als Veranstaltungen, wie zum Beispiel Seminare, Kongresse oder Tagungen.

 

Print: Totgesagte leben länger

Der Fachmedienmarkt ist entgegen des Trends zu Digital immer noch stark Print beherrscht – auch wenn sinkende Werbeeinnahmen anderes vermuten lassen würden. Nur rund ein Viertel von den LAE-Befragten nutzt auch die digitalen Fachmedienangebote wie Websites, Newsletter, Apps und soziale Medien. Damit zeigt sich, dass zumindest in diesem Bereich Print immer noch klar den Ton angibt. Die gedruckten „klassischen“ Ausgaben sollten nicht vernachlässigt werden, auch wenn die digitalen Optionen immer beliebter werden.

Zielgerichtet und glaubwürdig

Was ist das Geheimnis der Fachmedien? Sie bieten ihren Lesern schlicht und ergreifend genau das, was sie brauchen: Aktuelle Informationen aus einem eindeutig definierten Interessensgebiet. Entscheider schätzen, dass sie ihre Zeit nicht mit oberflächlichen, oder stark vereinfachten Artikeln verschwenden, sondern stattdessen klare und gut recherchierte Informationen aus ihrem Fachbereich in komprimierter Form vorgelegt bekommen. Und auch was die Glaubwürdigkeit anbelangt, mischen Fachmedien oft ganz vorne im Vertrauensranking mit.

Wie Sie Fachthemen richtig kommunizieren lesen Sie übrigens hier.

Fast 90 Prozent der Entscheider ziehen Fachmedien als Informationsquelle heran.

Elisabeth Amann

Elisabeth
Amann


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