Über Influencer und die Wiederentdeckung eines Volkssports

02. 08. 2018

Über Influencer und die Wiederentdeckung eines Volkssports

Mehr als 2.500 Bilder unter dem Hashtag meintraumtag, über eine Million erreichte Personen – Vorarlbergs erste regionale Influencer-Kampagne, die wir gemeinsam mit den Bergbahnen Vorarlberg umgesetzt haben, zeigen InfluencerInnen, Facebook- und Instagram-UserInnen ihre Liebe zu den Bergen.

Die Selbstverständlichkeit mit der früher von Kindern bis Erwachsenen und allen dazwischen pünktlich zum Semesterende ihre Ski angeschnallt haben, hat abgenommen. Es gibt keinen verpflichtenden Schulskikurs mehr, Flugreisen wurden erschwinglicher und die Möglichkeiten der Feriengestaltung nahmen zu. Die Anzahl der Nicht-Skifahrer ist gestiegen. Für eine Tourismusregion wie Vorarlberg, die einen großen Teil ihrer Wertschöpfung aus dem Wintertourismus bezieht, heißt das: Wir müssen uns was überlegen, um (junge) Menschen wieder zum Skifahren zu bewegen. Die digitale Spezial-Einheit bei ikp Vorarlberg, die Digitale Cobra, hatte die zündende Idee. Das Ziel: Die Wiederentdeckung der Liebe zum Skifahren, zu den Bergen, zum Schnee und möglichst viele Vorarlberger Jugendliche und Familien auf Social Media zu erreichen. #meintraumtag wurde aus der Taufe gehoben. Und damit Vorarlbergs erste regionale Influencer-Kampagne.

Spulen wir von der Idee, die im Sommer 2017 geboren wurde, zum April 2018 vor – dem Saisonende der meisten Vorarlberger Skigebiete vor – finden wir beachtliche Zahlen vor: Mehr als 2.500 Fotos haben Einheimische und Gäste aus den Vorarlberger Skigebieten unter dem Hashtag meintraumtag auf Instagram gepostet. Über eine Million Menschen hat die Kampagne via Facebook, Instagram und Youtube erreicht, fast 20.000 Interaktionen fanden statt. Auf Youtube wurden die Videos der Influencer insgesamt 300.000 Mal aufgerufen.

Influencer zeigen authentische Bergerlebnisse

Mit dabei waren neben Youtube-Stars wie Simon Mathis und Szene-Influencer wie Downhill-Mountainbiker Elias Schwärzler, Snowboardcrosser Markus Schairer und Freeride-Profi Thomas Feurstein. Auch zahlreiche Micro-Influencer haben Follower an ihrem Bergerlebnis teilhaben lassen. Diese haben sich als echter Reichweiten-Generator erwiesen. Die Bergbahnen erhofften sich durch die Kampagne nicht nur perfekte Fotos aus dem Tourismusmagazin, sondern authentische Erlebnisse und Eindrücke aus den Vorarlberger Bergen. Nach einem Kick-off mit Influencern und Micro-Influencern kam der Ball schnell ins Rollen. Zahlreiche ski- und sportbegeisterte Vorarlberger/innen posteten ihr Bergerlebnis unter dem Hashtag „meintraumtag“.

Durch ihre Bilder und Postings sprachen sie deren Freunde und Follower an, die wiederum die Beiträge geliked, geshared und kommentiert haben. Unter allen meintraumtag-Postings verlosten die Bergbahnen Vorarlberg in Kooperation mit HEAD und Doppelmayr den ganzen Winter über Preise wie Helme und Tagestickets. Der Hauptpreis waren zwei Paar HEAD-Ski.

Never change a winning team

Die Social Media-Strategie ging auf: Die Vorarlberger/innen posten immer noch Bilder ihrer Traumtage. Den Anstoß dafür, lieferten die Influencer. Den gesamten Winter hindurch erreichten die Bergbahnen so insgesamt über 1 Million Personen mit den Postings. Das bedeutet, #meintraumtag hat alle Vorarlberger/innen in den Wintermonaten durchschnittlich drei Mal mit den Botschaften erreicht – die Videoaufrufe noch nicht mitgezählt. Und das mit einem Mediabudget im niedrigen fünfstelligen Bereich. Die Vorarlberger Bergbahnen konnten auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken – #meintraumtag war ein positiver Impuls. Weil wir uns aber nicht auf unseren Lorbeeren ausruhen, haben die Bergbahnen die Kampagne im Sommer fortgesetzt – im sommerlichen Gewand mit neuen Gewinnen und Influencern. Neu mit an Bord sind im Sommer unter anderem die Lifestyle-Bloggerinnen Berries and Passion und Over the Top by Chris. #meintraumtag hat die Skischuhe gegen Wanderschuhe ausgetauscht und zeigt, dass die Vorarlberger Berge auch im Sommer so einiges zu bieten haben.

 

 

Valentina Landl

Valentina
Landl


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