Wie FIT ist mein Content?

31. 05. 2020

Wie FIT ist mein Content?

Bevor ein Blogbeitrag, ein Social Media Posting, ein Advertorial oder eine Pressemitteilung verfasst wird, sollte sich jede Autorin und jeder Autor die Frage stellen: Wie FIT ist mein Content? Wie funktional, innovativ und typisch? Welchen Zweck erfüllt er für mich, meine Kundinnen und Kunden oder Follower? Was sagt er aus? Verkörpert er mich, mein Unternehmen, meine Strategie? Fragen, die eigentlich einfach zu beantworten sind.  

Funktional

Welchen Zweck erfüllt mein Posting? Und für wen? Welche Funktion hat mein Beitrag in diesem Fachmagazin für die Leserinnen und Leser? Diese Frage ist die Erste, die Autoren sich stellen sollten, bevor ein Text geschrieben wird. Denn nur so, lädt er zum Verweilen ein und bleibt positiv in Erinnerung.

Ein Beispiel
Ein Unternehmen vertreibt Nahrungsergänzungsmittel und schreibt ein Avertorial für ein Ernährungsmagazin. Natürlich sollen primär alle Vorteile der eigenen Produkte erklärt werden. Dennoch soll für die Leserin und den Leser ein Mehrwert generiert werden. Was bewirken die Mittel in meinem Körper? Warum sollte ich darauf nicht verzichten? Welche Nahrungsmittel ersetzen diese? Wichtig dabei: wissenschaftliche Fakten nicht vergessen!

Die Konsumenten sollen das Gefühl bekommen, der Artikel oder das Posting erweitern ihr Wissen, unterhalten oder versorgen sie mit wichtigen Informationen. Ein Mehrwert für den Empfänger bedeutet auch ein Mehrwert für den Sender.

Innovativ

Zeitgleich sollte die Frage gestellt werden, was der Artikel auslöst. Schafft er neues Wissen? Generiert er Neuigkeiten bzw. verteilt er diese? Weckt er Emotionen? Denn all das können Artikel, Blogbeiträge und Social Media Postings. Welche Innovation verbirgt sich hinter meiner Aussage, in meinem Content?

Ein Beispiel
Das Unternehmen, welches Nahrungsergänzungsmittel vertreibt, postet täglich auf seinen Social Media Kanälen die verschiedensten Inhalte. Dabei können ganz leicht Emotionen ausgelöst werden. Beispielsweise durch Vorher-Nachher-Bilder von Kundinnen und Kunden. Fotos der Haut und wie sich diese sich nach der Einnahme der Mittel verändert hat.

In diesem Fall erzeugt das Bild die Emotion und stellt damit die Innovation dar. Denn auch aussagekräftige Fotos sind, genauso wie Texte, Teil des Contents. Ein paar positive, motivierende Worte dazu und fertig ist der innovative Beitrag für Facebook oder Instagram.

Typisch

Welche Merkmale muss mein Content aufweisen, damit er die charakteristischen Eigenschaften meiner Marke, meines Unternehmens aufweist? Stelle ich Bilder immer in schwarz-weiß dar? Dann machen plötzliche Farbaufnahmen keinen Sinn. Sind meine Texte stets kurz und prägnant? Dann Finger weg von langen Schachtelsätzen. Natürlich können diese Regeln nicht immer ganz eingehalten werden, dennoch ist es wichtig darauf zu achten.

Ein Beispiel
Das Unternehmen, welches Nahrungsergänzungsmittel vertreibt, veröffentlicht wöchentlich auf dem Blog der Website eine Rezeptidee und einen Beitrag, der Tipps und Tricks zur Anwendung der Produkte gibt. Würde hier auf einmal eine Anleitung zum Aufbau eines Möbelstückes veröffentlicht werden, ist das nicht passend. Die Userinnen und User sind verwirrt und kommen möglicherweise nicht mehr auf die Seite zurück.

Logischerweise publizieren Unternehmen meistens Inhalte, die zu ihnen passen. Damit kennen sie sich auch am besten aus. Dennoch passiert es häufig, dass beispielsweise Social Media Postings nicht immer 100% zum Absender passen und somit auch nicht den gewünschten Empfänger erreichen.

Unser Fazit

Wer sich vorab einmal mehr die Frage stellt, wie FIT der produzierte beziehungsweise zu produzierende Content ist, geht auf Nummer sicher und verschreckt seine Kunden, Follower und User nicht. Zumindest zwei von drei Kriterien sollte jede Veröffentlichung erfüllen.

Kritisch ist hier das Zauberwort. Denn ehrlich: Ist jeder Ihrer Beiträge immer funktional, innovativ und typisch?

Madlen Dürr

Madlen
Dürr


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